Der Mensch im Mittelpunkt des Digitalisierungsprozesses
Inhouse-Gesellschaften des Cerchio ICT veranstalten eine Tagung über "Digitale Prozesse, Menschen und Geschlechterverhältnis im Zusammenspiel" – Südtirol durch Südtiroler Informatik AG vertreten
BOZEN (LPA). Am 20. November veranstaltete der Cerchio ICT die Tagung "Digitale Prozesse, Menschen und Geschlechterverhältnis im Zusammenspiel". Diese fand gleichzeitig an vier Standorten statt, nämlich Bozen, Trient, Bologna und Vicenza, und wurde online übertragen.
Die digitale Transformation ist für öffentliche Verwaltungen eine Herausforderung. Die vier Inhouse-Gesellschaften Südtiroler Informatik AG, Lepida, Pasubio Tecnologia und Trentino Digitale haben deshalb 2021 den "Cerchio ICT Inhouse" gegründet, um die Zusammenarbeit und den Austausch zu fördern. Jährlich findet seither eine Tagung statt, die heuer der Wichtigkeit von Menschen im Rahmen des Digitalisierungsprozesses gewidmet war. Die digitale Transformation dürfe sich nicht nur auf technologische Innovation beschränken. Die Plattformen, Algorithmen und Informationssysteme, so fortschrittlich sie auch sein mögen, könnten erst dann einen Mehrwert erzeugen, wenn sie von einer gründlichen Überprüfung der Methoden begleitet werden, mit denen die öffentliche Verwaltung ihr Personal auswählt, fördert und weiterentwickelt, wurde im Rahmen der Tagung betont.
Eröffnet wurde die Veranstaltung von Landeshauptmann Arno Kompatscher: "Fit for Digital ist Ansporn und Verpflichtung zugleich: Digitale Transformation scheitert selten an der Technik, aber oft, wenn die Menschen vergessen werden, für die sie gedacht ist. Klare Kommunikation, Vielfalt als Gestaltungsprinzip und Inklusion als Grundlage jeder Lösung entfalten erst das volle Potenzial digitaler Innovation. Der 'Mastercode' liegt im Miteinander, in einer Kultur der Teilhabe und ständigen Verbesserung, wo Technologie Brücken baut, statt Barrieren zu verstärken."
Moderiert von Sebastiano Zanolli, Manager und Kommunikationsexperte, sprachen anschließend Referenten der vier Inhouse-Gesellschaften sowie Fachleute aus Wissenschaft und Verwaltung. Mit dem Ziel, einen ganzheitlichen Blick auf die Digitalisierung zu werfen, wurde beleuchtet, wie die digitale Verwaltung effizienter, nachhaltiger und gerechter gestaltet werden kann, wozu eine inklusive Führungskultur, die Überwindung des Gender-Gaps und der Aufbau neuer Kompetenzen dienlich seien.
Mehr Informationen zum "Cerchio-ICT" und zur Tagung gibt es auf der Homepage und unter https://www.cerchioict.it/de/digitaleprozesse-menschen-gender.
pir
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- Sabine Fischer, die Vizepräsidentin des Instituts für den sozialen Wohnbau (WOBI), zählte ebenalls zu den Gastrednerinnen bei der jüngsten Veranstaltung des Cerchio ICT. (Foto: SIAG) » [IMG 406 kB]
- Auch die Überwindung des Gender-Gaps wurde im Rahmen der Tagung, die die vier Informatik-Inhouse-Gesellschaften des Cerchio-ICT organisiert hatten, angesprochen. (Foto: SIAG) » [IMG 121 kB]
- Die vier Inhouse-Gesellschaften Südtiroler Informatik AG, Lepida, Pasubio, Tecnologia und Trentino Digitale haben 2021 den "Cerchio ICT Inhouse" gegründet, um die Zusammenarbeit und den Austausch zu fördern. Dies erfolgt unter anderem bei Tagungen, wie jener am 20. November. (Foto: SIAG) » [IMG 132 kB]
- Landeshauptmann Arno Kompatscher begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Tagung, die der Cerchio ICT am 20. November online und in Präsenz abgehalten hat. (Foto: SIAG) » [IMG 140 kB]
- Stefan Gasslitter, der Generaldirektor der Südtiroler Informatik AG (SIAG) während seiner Rede anlässlich der Tagung "Digitale Prozesse, Menschen und Geschlechterverhältnis im Zusammenspiel". (Foto: SIAG) » [IMG 129 kB]


