Südtirol schaut hin

Dekorative Grafik

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen (am 25. November) hat der Landesbeirat für Chancengleichheit gemeinsam mit dem Frauenbüro und den Partnern des landesweiten Netzwerks gegen Gewalt an Frauen eine Kommunikationskampagne zum Thema geschlechtsspezifische Gewalt vorangetrieben. Unterstütz wurden sie dabei von der Agentur für Presse und Kommunikation des Landes.

Unter dem Motto Südtirol schaut hin war es Ziel der Kampagne, die Südtiroler Bevölkerung für weniger bekannte Formen von Gewalt gegen Frauen zu sensibilisieren, die häufig nicht als „Gewalt“ erkannt werden, aber nicht weniger folgenschwer sind:

  • Catcalling (verbale sexuelle Übergriffe, Pfiffe und Zurufe auf öffentlichen Plätzen)
  • Erziehung zu stereotypen Geschlechterrollen
  • Sexuelle Objektivierung in Medien
  • Victim blaming (Schuldzuweisung an das Opfer)
  • Sexistische Sprache und sexistischer Humor
Pressekonferenz. Vom Links: Astrid Wiest (Direktorin Amt für Kinder- und Jugendschutz und soziale Inklusion), Nadia Mazzardis (Vizepräsidentin des Landesbeirates für Chancengleichheit für Frauen), Ulrike Oberhammer (Präsidentin des Landesbeirates für Chancengleichheit für Frauen), Rosmarie Pamer (Landeshauptmannstellvertreterin, Landesrätin für Sozialen Zusammenhalt, Familie, Senioren, Genossenschaften und Ehrenamt) und Sigrid Pisanu (Verein Donne contro la violenza - Frauen gegen Gewalt). Foto: LPA/Fabio Brucculeri

Ziele

  • Sensibilisierung der Bevölkerung für geschlechtsspezifische Gewalt im Allgemeinen sowie für fünf Formen von versteckter Gewalt
  • Hinweis auf den Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen durch die Kommunikation von Initiativen verschiedener Organisationen und Vereine in ganz Südtirol
  • Einbindung von Organisationen und Vereinen, die in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen tätig sind, um die Botschaft der Sensibilisierungskampagne zu verbreiten sowie Netzwerke bilden, um deren Reichweite zu erhöhen
Die Schauspielerinnen der Videos, Eva Kuen und Carlotta Dania. Foto: LPA/Fabio Brucculeri

Social-Media-Kampagne

Vom 26. November bis zum 10. Dezember konzentrierte sich die Kampagne auf die Auseinandersetzung mit fünf versteckten Formen von Gewalt, die in 5 Videos thematisiert werden.

Download