Euregio präsentiert Fit4Co-Ergebnisse bei EUSALP-Jahreskonferenz

26.11.2025, 16:15

Mit einer Abschlussveranstaltung geht die zweite Ausgabe des Interreg-Projekts "Fit for Cooperation" (Fit4Co) am 26. November im Congress in Innsbruck zu Ende

 Das Modell "Fit for Cooperation" kann als Best Practice für das EUSALP-Einzugsgebiet dienen (von links): Esther Horner (EVTZ Euregio Senza Confini), Martha Gärber (Direktorin der Abteilung Europa und Vertreterin der Verwaltungsbehörde Interreg Italien-Österreich), Irene Covi (Generalsekretariat INTERREG Italien-Österreich), Matthias Fink (Generalsekretär Euregio Tirol-Südtirol-Trentino). (Foto: Euregio)
Das Modell "Fit for Cooperation" kann als Best Practice für das EUSALP-Einzugsgebiet dienen (von links): Esther Horner (EVTZ Euregio Senza Confini), Martha Gärber (Direktorin der Abteilung Europa und Vertreterin der Verwaltungsbehörde Interreg Italien-Österreich), Irene Covi (Generalsekretariat INTERREG Italien-Österreich), Matthias Fink (Generalsekretär Euregio Tirol-Südtirol-Trentino). (Foto: Euregio)

INNSBRUCK (LPA). Das Modell "Fit for Cooperation" kann als Best Practice für das EUSALP-Einzugsgebiet dienen: Darüber waren sich die Teilnehmenden und Projektcoaches der zweiten Auflage dieses Euregio-Projekts einig. 60 Expertinnen und Experten sowie Verwaltungsmitarbeitende aus dem Alpenraum haben sich am 26. November bei der Fit4Co-Abschlussveranstaltung beim EUSALP-Jahresforum in Innsbruck über die Projektergebnisse und den einzigartigen Fit4Co-Ansatz informiert, der Bottom-up-Projekte mit Coaching, Evaluierung und Förderberatung kombiniert. 

Bei der Veranstaltung stellten Partner aus der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino und der Euregio Ohne Grenzen (Friaul-Julisch Venetien – Venetien – Kärnten) konkrete Projekte aus dem gesamten Gebiet des durch das Programm Interreg VI-A Italien Österreich 2021-2027 geförderten Projekts Fit4Co CBO vor. So haben die Landtagsdirektionen aus Tirol, Südtirol und Trentino das Demokratiespiel "Wir sind Euregio" für junge Menschen entwickelt. Im Zuge der Tiroler Euregio-Präsidentschaft wird es nun umgesetzt. 

Der Euregio-Präsident, Tirols Landeshauptmann Anton Mattle würdigt die Arbeit der vergangenen zwei Jahre: "Fit4Co hat die öffentlichen Verwaltungen und Sozialpartner der Euregio zusammengebracht. Durch Zusammenarbeit wurden aus Ideen konkrete Projekte. Diesen gemeinsamen Weg wollen wir in der Tiroler Präsidentschaft mit ‚grenzenloser Kraft‘ weiter gehen."

Dass von Fit4Co das gesamte Kooperationsgebiet profitiert, davon zeigte sich Martha Gärber, Direktorin der Landesabteilung Europa und Vertreterin der Verwaltungsbehörde Interreg Italien-Österreich, überzeugt: "Zusammenarbeit muss gelernt sein und funktioniert nicht von alleine. Der Mehrwert von Fit4Co liegt darin, mit seinem strukturierten Prozess und professioneller Begleitung gut ausgearbeitete Projekte und Anträge zu ermöglichen."

Matthias Fink, Euregio-Generalsekretär und Fit4Co-Projektleiter, sowie Sandra Sodini, Direktorin des Projektpartners EVTZ Euregio Ohne Grenzen, bezeichneten Fit4Co als "erfolgreiche Ideenschmiede für gut strukturierte, grenzüberwindende Projekte". Auch eine Evaluierung zeigte, dass 98 Prozent der Projektteilnehmenden und Coaches Fit4Co als sehr bedeutend oder bedeutend für ihre Projekte einstufen. Allein in der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino gingen aus 19 Projekttandems mit über 200 Teilnehmenden fünf Euregio-Projekte und vier weitere Projekte hervor. Zudem wurden drei Interreg Italien-Österreich Anträge und vier CLLD-Anträge eingereicht. 

gst

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