#halbzeit Alfreider Mobilität (3/3): Eine Milliarde Euro gesichert

29.07.2026, 11:51

Rund eine Milliarde Euro an staatlichen und europäischen Mitteln für Mobilitäts- und Infrastrukturprojekte in Südtirol gesichert – Ergebnis intensiver Zusammenarbeit mit Partnern

In den vergangenen zweieinhalb Jahren wurden rund eine Milliarde Euro an staatlichen und europäischen Finanzierungen für Mobilitäts- und Infrastrukturprojekte gesichert. Darauf hat Landesrat Daniel Alfreider bei seiner #halbzeit-Pressekonferenz hingewiesen. Im Bild rechts Alfreider, daneben (von rechts) Ressortdirektor Martin Vallazza, Abteilungsdirektor Umberto Simone, STA-Generaldirektor Joachim Dejaco und der Sonderbeauftragter für Landesmobilitätsplanung und Verkehrssteuerung Michael Andergassen. (Foto: LPA/Fabio Brucculeri)
In den vergangenen zweieinhalb Jahren wurden rund eine Milliarde Euro an staatlichen und europäischen Finanzierungen für Mobilitäts- und Infrastrukturprojekte gesichert. Darauf hat Landesrat Daniel Alfreider bei seiner #halbzeit-Pressekonferenz hingewiesen. Im Bild rechts Alfreider, daneben (von rechts) Ressortdirektor Martin Vallazza, Abteilungsdirektor Umberto Simone, STA-Generaldirektor Joachim Dejaco und der Sonderbeauftragter für Landesmobilitätsplanung und Verkehrssteuerung Michael Andergassen. (Foto: LPA/Fabio Brucculeri)

BOZEN (LPA). Rund eine Milliarde Euro an staatlichen und europäischen Finanzierungen für Mobilitäts- und Infrastrukturprojekte wurden in den vergangenen zweieinhalb Jahren für Südtirol gesichert. Darauf hat Infrastruktur- und Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider bei seiner #halbzeit-Pressekonferenz hingewiesen. Möglich wurde dies durch strategische Planung, die Ausarbeitung der Projekte sowie die Zusammenarbeit mit dem Staat und der Europäischen Union.

"Große Infrastrukturprojekte lassen sich nicht allein mit guten Ideen verwirklichen. Dafür braucht es ausgereifte Projekte, gesicherte Finanzierungen und starke institutionelle Partnerschaften", betonte Alfreider. Dank dieser Arbeit konnte das Land in den vergangenen zweieinhalb Jahren zusätzliche Mittel von rund einer Milliarde Euro aus staatlichen und europäischen Finanzierungsprogrammen sichern. Die Finanzierungen schaffen die Voraussetzung für die Umsetzung strategischer Projekte für die Zukunft Südtirols. Sie tragen dazu bei, die Mobilität zu verbessern, die Wettbewerbsfähigkeit des Landes zu stärken und leistungsfähige Verbindungen zwischen den Städten und Tälern zu schaffen.

"Große Infrastrukturprojekte werden nicht allein mit guten Ideen verwirklicht. Dafür braucht es ausgereifte Projekte, gesicherte Finanzierungen und starke institutionelle Partnerschaften", betont Alfreider. "Diese Milliarde Euro ist das Ergebnis einer intensiven Zusammenarbeit mit dem Staat, der Europäischen Union, RFI und allen weiteren Beteiligten. Dafür möchte ich allen ausdrücklich danken."

Vier strategische Investitionsbereiche

500 Millionen Euro flossen in Bahn-, Infrastruktur- und Mobilitätsprojekte. Davon wurden 250 Millionen Euro für die Riggertalschleife, 150 Millionen Euro für den Virgltunnel, 50 Millionen Euro für neue Coradia-Stream-Züge, 25 Millionen Euro für die Remise Bozen und weitere 25 Millionen Euro für die Bahnhaltestelle St. Jakob bereitgestellt.

190 Millionen Euro wurden für den Ausgleich der Kostensteigerungen bei Infrastrukturprojekten eingesetzt.

170 Millionen Euro flossen in Mobilitätsprojekte im Zusammenhang mit den Olympischen Winterspielen.

140 Millionen Euro wurden für neue Mobilitätsprojekte bereitgestellt: 55 Millionen Euro aus dem Fonds für Entwicklung und Kohäsion (FSC), 35 Millionen Euro für die Radmobilität, 40 Millionen Euro für die neue Seilbahn Jenesien und 10 Millionen Euro für den Ausbau der Wasserstoffproduktion.

Die vier Investitionsbereiche bilden laut dem Ressort für Infrastrukturen und Mobilität eine Gesamtstrategie, in der jedes Projekt dazu beiträgt, Südtirols Mobilität moderner, nachhaltiger und leistungsfähiger zu gestalten.

"Eine Milliarde Euro kommt nicht von selbst. Voraussetzung sind klare Ziele, sorgfältige Planung, ausgereifte Projekte und ein kontinuierlicher Dialog mit den institutionellen Partnern. Nur so können Finanzierungsmöglichkeiten in konkrete Verbesserungen für die Menschen umgesetzt werden", unterstreicht Alfreider.

Mit diesen Mitteln kann das Land den öffentlichen Verkehr weiter stärken, die Straßen- und Bahninfrastruktur modernisieren und ein zunehmend vernetztes, integriertes und nachhaltiges Mobilitätssystem aufbauen.

red/kat