#halbzeit Landesrat Alfreider (1/3): Ladinische Kultur
Landesrat Daniel Alfreider zieht Bilanz: Ladinische Bildung, Kultur und Jugend zukunftsorientiert weiterentwickeln
WOLKENSTEIN (LPA). Bei einer Pressekonferenz im Tublá da Nives in Sëlva/Wolkenstein hat Daniel Alfreider, Landesrat für ladinische Bildung, Kultur und Jugend, gemeinsam mit dem Führungsteam seines Ressorts am 28. Juli Bilanz über die erste Hälfte der Legislaturperiode gezogen. Im Mittelpunkt standen die bisher erreichten Meilensteine, die strategischen Schwerpunkte der vergangenen zweieinhalb Jahre sowie die zentralen Herausforderungen und Perspektiven für die Zukunft.
„Wir wollen gar nicht leugnen, dass wir auch im Bereich der ladinischen Bildung und Kultur vor Herausforderungen stehen – Stichwort demografische Entwicklung, gesellschaftlicher Wandel und Digitalisierung. Dennoch steht unser Bildungswesen ebenso wie die ladinische Kultur auf einem sehr stabilen Fundament“, betonte Landesrat Daniel Alfreider.
In den vergangenen zweieinhalb Jahren wurden wichtige personelle Weichenstellungen vorgenommen. Mit André Comploi als Bildungs- und Kulturdirektor sowie Heinrich Videsott als Landesdirektor und Schulamtsleiter wurden zentrale Führungspositionen neu besetzt. Auch in den Schulen und Kindergärten traten zahlreiche neue Führungskräfte ihre Aufgaben an. Zuletzt übernahm Irene Prinoth die Leitung des ladinischen Kulturinstituts. "Sie alle stehen gemeinsam mit mir im Dienst der ladinischen Bevölkerung – für Kinder, Jugendliche und Familien ebenso wie für Kulturschaffende und Vereine. Mit vereinten Kräften gestalten wir Tag für Tag die Zukunft der ladinischen Bildungs- und Kulturlandschaft aktiv mit", unterstrich Alfreider.
Ein deutliches Signal setzt auch die Entwicklung der finanziellen Ausstattung des Ressorts. Das Budget für den Bereich Ladinische Bildung, Kultur und Jugend wurde in den vergangenen Jahren kontinuierlich erhöht: von 2,4 Millionen Euro im Jahr 2016 auf 2,9 Millionen Euro zu Beginn der laufenden Legislaturperiode und auf insgesamt 4,1 Millionen Euro im Haushaltsjahr 2026. Davon entfallen 2,1 Millionen Euro auf Kultur und Jugend sowie 2 Millionen Euro auf den Bildungsbereich.
Die zur Verfügung gestellten finanziellen Mittel unterstreichen den politischen Stellenwert der ladinischen Bildungs- und Kulturpolitik. Die ladinischen Kindergärten und Schulen stehen für hohe Bildungsqualität, gelebte Mehrsprachigkeit, kulturelle Verwurzelung und Innovationsbereitschaft. Gleichzeitig leisten Künstlerinnen und Künstler, Kulturvereine und zahlreiche ehrenamtlich Engagierte einen wesentlichen Beitrag zur Bewahrung und Weiterentwicklung der ladinischen Identität – unterstützt durch gezielte Maßnahmen und Förderungen des Landes.
red
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- "Wir wollen gar nicht leugnen, dass wir auch im Bereich der ladinischen Bildung und Kultur vor Herausforderungen stehen. Dennoch steht unser Bildungswesen ebenso wie die ladinische Kultur auf einem sehr stabilen Fundament“, betonte Landesrat Daniel Alfreider bei seiner #halbzeit-Pressekonferenz. (Foto: LPA/Fabio Brucculeri) » [IMG 2 MB]
- Bei einer Pressekonferenz im Tublá da Nives in Sëlva/Wolkenstein hat Daniel Alfreider, Landesrat für ladinische Bildung, Kultur und Jugend, gemeinsam mit dem Führungsteam seines Ressorts am 28. Juli Bilanz über die erste Hälfte der Legislaturperiode gezogen. (Foto: LPA/Fabio Brucculeri) » [IMG 2 MB]
- André Comploi ist seit Ende 2024 Direktor des Ressorts Ladinische Bildung und Kultur; gemeinsam mit Landesrat Alfreider blickte er auf Errungenschaften der vergangenen zweieinhalb Jahre Regierungsarbeit zurück. (Foto: LPA/Fabio Brucculeri) » [IMG 1 MB]

