#iocimettolafaccia: italienische Schule gegen Gewalt an Frauen

24.11.2025, 16:00

Lehrpersonen und Führungskräfte unterstützen die Initiative der Berufsfachschule Einaudi - Galateo: "Gleichgültigkeit ablehnen und für entschlossenes Handeln eintreten"

Die italienische Schulwelt hat sich zusammengeschlossen, um das Problem der Gewalt gegen Frauen anzugehen. Auf dem Bild (von links): Schulamtsleiter Vincenzo Gullotta, Caterina Pifano, Fachlehrerin an der Landesberufsschule für Industrie und Handwerk "Einaudi", Schulleiter Franco Ramaroli, Landesrat Marco Galateo, Maria Luisa Eccher, Fachlehrerin für Grafikdesign und Fotografie und Projektkoordinatorin und die Leiterin der italienischen Fachschule für Obst-, Wein- und Gartenbau, Diana Palumbo. (Foto: LPA)
Die italienische Schulwelt hat sich zusammengeschlossen, um das Problem der Gewalt gegen Frauen anzugehen. Auf dem Bild (von links): Schulamtsleiter Vincenzo Gullotta, Caterina Pifano, Fachlehrerin an der Landesberufsschule für Industrie und Handwerk "Einaudi", Schulleiter Franco Ramaroli, Landesrat Marco Galateo, Maria Luisa Eccher, Fachlehrerin für Grafikdesign und Fotografie und Projektkoordinatorin und die Leiterin der italienischen Fachschule für Obst-, Wein- und Gartenbau, Diana Palumbo. (Foto: LPA)

BOZEN (LPA). In einer Welt, die stark über Bilder kommuniziert, haben die Landesberufsschule für Handwerk und Industrie "Luigi Einaudi" in Bozen und die Direktion für Italienische Bildung Schulleitungen, Schulinspektoren und Lehrkräfte eingeladen, an der Initiative #iocimettolafaccia teilzunehmen. Die Fotoausstellung richtet sich an junge Menschen und zeigt klar das Engagement gegen Gewalt an Frauen.

Die Ausstellung ist Teil der Kampagne des Landes "Südtirol steht auf" und wurde am 24. November an der Berufsschule "Einaudi" in Bozen vorgestellt. Rund siebzig Personen aus verschiedenen Bereichen des italienischsprachigen Bildungssystems in Südtirol haben sich daran beteiligt. Auch der Landesrat für Italienische Bildung und Kultur Marco Galateo sowie der italienische Schulamtsleiter Vincenzo Gullotta nahmen an dieser wichtigen Aktion teil. Unterstützung kam zudem von Direktorinnen und Direktoren der Schulen und der Berufsbildung, Lehrpersonen sowie Schulinspektorinnen und -inspektoren.

"Das Beispiel, das Kinder und Jugendliche täglich von den Erwachsenen in ihrem Umfeld erhalten, ist entscheidend, um Respekt und gesunde Beziehungen zu vermitteln", betonte Franco Ramaroli, Direktor der Landesberufsfachschule für Handwerk und Industrie "Luigi Einaudi".

"Manchmal braucht es eine deutlichere, auffälligere Geste, die die Pädagoginnen und Pädagogen persönlich einbindet und die jungen Menschen direkt erreicht", unterstrich Schulamtsleiter Vincenzo Gullotta. Fotografiert wurden die Beteiligten von der Lehrperson Maria Luisa Eccher sowie den Schülerinnen und Schülern der 4. Klasse des Fachkurses für multimediale Grafik der Schule. "Die Schwarzweißfotos haben eine starke Wirkung, da in jedem Bild ein leuchtend rotes Detail hervorsticht", erklärte Landesrat Marco Galateo bei der Vorstellung der Initiative. "Ich danke allen, die an der Kampagne teilgenommen haben. Wir sind als Bürgerinnen und Bürger sowie als Institutionen aufgerufen, jede Form der Gleichgültigkeit abzulehnen und uns für Handeln zu entscheiden. Respekt gegenüber Frauen muss Tag für Tag konkret gelebt und aufgebaut werden", so Galateo abschließend.

Schulklassen, die die Ausstellung besuchen möchten, können sich per E-Mail anmelden: Foto@fpeinaudi.it

tl/kat