Italienische Schule: Neue Kooperationen, Vereinbarungen erneuert
Mehr Orientierung für Schülerinnen und Schüler, Projekte zu Staatsbürgerkunde, Umweltschutz und Rechtsbewusstsein - Landesrat Galateo: „Die Jugendlichen zu bewussten Bürgern und Bürgerinnen erziehen“
BOZEN (LPA). „Im neuen Schuljahr bieten die Schulen den Schülerinnen und Schülern bewährte und neue Initiativen in den Bereichen Orientierung, Internetsicherheit, Mobbingprävention, Nachhaltigkeit und Rechtsbewusstsein an.“ Dies hat Bildungslandesrat Marco Galateo bei der Pressekonferenz am 28. August betont. Dabei stellte er auch die Zahlen und wichtigsten Neuerungen der italienischen Schulen für das bevorstehende Schuljahr vor.
Ein zentraler Aspekt ist die Zusammenarbeit mit Partnern außerhalb der Schule: Institutionen, Vereine, Unternehmen und Universitäten kooperieren dank zahlreicher Vereinbarungen mit dem Schulsystem. „Dazu zählen Abkommen mit der Vereinigung MUA und der Jugendseelsorge für Job & Orienta sowie mit Arciragazzi zur Förderung von Projekten im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich. Zudem unterstützt die Universität Bozen Lehrkräfte und Pädagoginnen und Pädagogen im Mathematikunterricht“, erläuterte Schulaufsichtsdirektor Vincenzo Gullotta.
Zahlen zum neuen Schuljahr
Ab 8. September werden 22.211 Schülerinnen und Schüler die Schulen mit italienischer Unterrichtssprache besuchen - von der Grundschule bis zur Berufsbildung. „Die Zahlen bleiben stabil“, sagte Galateo und hob die Aufstockung um 120 Lehrkräfte an staatlichen Schulen sowie 48 Integrationsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter hervor. „Dazu kommen 102,5 weitere Lehrkräfte-Stellen, insgesamt also 2.105,75 – ein deutlicher Anstieg im Vergleich zum Vorjahr.“
Für Lehrkräfte stehen 128 Fortbildungsangebote bereit, mit Fokus auf sonderpädagogische Bedürfnisse, Staatsbürgerkunde, Gesundheits- und Umweltbildung sowie innovative Didaktik. „Dieses Jahr treten außerdem 142 neue Lehrkräfte in das Dienstverhältnis ein“, erklärte Gullotta, der gemeinsam mit Galateo die neu ernannten Schulleiterinnen und Schulleiter begrüßte.
Die Berufsbildung stellte zudem die Neuerungen für das Schuljahr vor: die Wiederaufnahme der Kurse für kontinuierliche Weiterbildung, den Kurs „Technische Assistentinnen und Assistenten der darstellenden Kunst“, den neuen Kurs „Technikerinnen und Techniker für digitale Innovation IDTech“ an der Landesberufsschule für Handel, Tourismus und Dienstleistungen Luigi Einaudi Bozen sowie den neuen vierjährigen Lehrgang für Friseurinnen und Friseure an der Schule Einaudi.
Zusatzinformationen
Bedarf an Lehrpersonen zu 91 Prozent abgedeckt
BOZEN (LPA). Die italienischen Schulen in Südtirol bereiten sich auf das Schuljahr 2025/26 vor. Sie können 91 Prozent des Bedarfs an Gesamtlehrpersonals abdecken, was 2.105,75 Vollzeitäquivalentstellen entspricht. Weniger als 9 Prozent der Stellen, darunter Vollzeitstellen und „Stundenanteile“, müssen noch vergeben werden. Die verbleibenden Positionen werden über die Schulranglisten besetzt und stehen dank der Arbeit der Sekretariate und Schulleiterinnen und Schulleiter zur Verfügung, wodurch der geregelte Unterrichtsbeginn und die Kontinuität im Unterricht gewährleistet sind.
6 weitere Schulleiterinnen und Schulleiter für das Schuljahr 2025/26 ernannt
BOZEN (LPA). Schulaufsichtsdirektor Vincenzo Gullotta hat am 25. August das Dekret unterzeichnet, das die offizielle Ernennung von sechs neuen Schulleiterinnen und Schulleitern an ebenso vielen Schulen bekannt gibt. Es handelt sich um Lehrkräfte, die nun Teil des Kreises der Schulleitungen werden: Francesca Amodio führt das Istituto Pluricomprensivo von Sterzing, Erika Damian das Istituto Comprensivo Bozen III, Cristina Luppi das Istituto Pluricomprensivo Brixen, Valentina Mignolli das Istituto Comprensivo Meran I, Paolo Rech das Wirtschaftsforum Battisti in Bozen. Silvia Franco wurde nach ihrem Einsatz im vergangenen Jahr offiziell an das Istituto de Medici in Bozen berufen.
Mit diesen Ernennungen wird der Prozess abgeschlossen, der bereits im Juni begonnen hatte. Damals waren die neuen Zuständigkeiten der Schulleiterinnen und Schulleiter an den italienischsprachigen Schulen des Landes bekanntgegeben worden. Darunter waren Susanna Addario (Istituto Comprensivo Unterland), Cristina Crepaldi (Istituto Comprensivo Bozen IV), Laura Cocciardi (Liceo E. Torricelli Bozen), Raffaella Lauria (Istituto di Istruzione Superiore Brixen), Sabine Giunta (Liceo G. Pascoli Bozen), Raffaella Lago (Istituto Comprensivo Bozen I), Francesca Maganzi (Liceo G. Carducci Bozen) und Manuela Bernaroli (Istituto Comprensivo Bozen VI).
tl/pio
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- Bildungslandesrat Marco Galateo und Schulaufsichtsdirektor Vincenzo Gullotta stellten bei einer Pressekonferenz die Neuerungen des Schuljahres 2025/26 der italienischen Schulen vor. (Foto: LPA/Fabio Brucculeri) » [IMG 2 MB]
- „Im neuen Schuljahr bieten die Schulen den Schülerinnen und Schülern bewährte und neue Initiativen in den Bereichen Orientierung, Internetsicherheit, Mobbingprävention, Nachhaltigkeit und Rechtsbewusstsein an“, sagte Bildungslandesrat Marco Galateo. (Foto: LPA/Fabio Brucculeri) » [IMG 1 MB]
- Schulaufsichtsdirektor Vincenzo Gullotta erläuterte die Zusammenarbeit der Schulen mit Institutionen, Vereinen, Unternehmen und der Universität Bozen zur Förderung von Bildungsprojekten. (Foto: LPA/Fabio Brucculeri) » [IMG 3 MB]
- Ab 8. September besuchen 22.211 Schülerinnen und Schüler die italienischen Schulen, von der Grundschule bis zur Berufsbildung. » [PDF 1 MB]
- Die neu ernannten Schulleiterinnen und Schulleiter werden von Bildungslandesrat Marco Galateo und Schulaufsichtsdirektor Vincenzo Gullotta begrüßt. » [PDF 6 MB]

