Landesrat Philipp Achammer trifft SVI-Obmann Hugo-Daniel Stoffella

22.07.2026, 12:08

Obmann des Südtiroler Volksgruppen-Instituts im Austausch mit Landesrat – Bedeutung der angewandten Wissenschaft für einen wirksamen Minderheitenschutz als zentrales Gesprächsthema

Beim Treffen des Obmannes des Südtiroler Volksgruppen-Instituts, Hugo-Daniel Stoffella, mit Landesrat Philipp Achammer wurde vor allem über die Bedeutung der angewandten Wissenschaften für den Minderheitenschutz gesprochen. (Foto: LPA/Nicole Abler)
Beim Treffen des Obmannes des Südtiroler Volksgruppen-Instituts, Hugo-Daniel Stoffella, mit Landesrat Philipp Achammer wurde vor allem über die Bedeutung der angewandten Wissenschaften für den Minderheitenschutz gesprochen. (Foto: LPA/Nicole Abler)

BOZEN (LPA). Die gemeinsame Überzeugung, dass es eines intensiven Ausbaus der angewandten Wissenschaft für einen langfristig wirksamen Minderheitenschutz brauche, war das Hauptthema des Treffens von Landesrat Philipp Achammer mit dem Obmann des Südtiroler Volksgruppen-Instituts (SVI), Hugo-Daniel Stoffella. Dabei ermunterte Stoffella den Landesrat, die von ihm eingeleitete Forschungsoffensive unvermindert fortzusetzen. "Philipp Achammer treibt als zuständiger Landesrat für Wissenschaft und Forschung den Ausbau dieses Bereichs intensiv voran. Gerade in diesen Bereichen können zudem attraktive Arbeitsplätze im Lande geschaffen werden, um Südtirolerinnen und Südtiroler aus dem Ausland wieder zurückzuholen. Minderheitenschutz ohne entsprechende wirtschaftliche und soziale Voraussetzungen kann nicht funktionieren, war immer schon die Devise unseres Instituts. Nicht umsonst hieß das SVI in Vergangenheit Wirtschafts- und Sozialinstitut“, hielt Stofella dabei fest." Als besonders wichtiges Anliegen nannte Stoffella die Notwendigkeit Antworten zu erhalten auf die Frage, wie künstliche Intelligenz zu einem wertvollen Verbündeten für den Schutz und die Förderung von Sprachminderheiten werden könne.

Landesrat Achammer bezeichnete das Südtiroler Volksgruppen-Institut als einen wichtigen Impulsgeber für Fragen des Minderheitenschutzes, der wertvolle Inputs liefere. Es gelte gemeinsam innovativ und aufgeschlossen nach vorne zu denken und zu handeln, ohne dabei auf die eigenen Grundlagen und Werte zu vergessen. "Schließlich kommt es uns allen zum Vorteil, wenn wir uns als Minderheit zukunftsorientiert weiterentwickeln", hob Achammer hervor.

ck