Landesregierung genehmigt STA-Jahresprogramm 2026

07.08.2026, 12:09

Jahresprogramm 2026 der STA genehmigt: 10,49 Millionen Euro für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs in Südtirol – Schwerpunkt auf der Vinschger Bahn

Nach der Sitzung der Landesregierung am 7. August hat der Landesrat für Infrastrukturen und Mobilität Daniel Alfreider (Bildmitte) gemeinsam mit dem Generaldirektor der STA, Joachim Dejaco (rechts) und Ressortdirektor Martin Vallazza, bei einer Pressekonferenz das Jahresprogramm der STA präsentiert. (Foto: LPA/Fabio Brucculeri)
Nach der Sitzung der Landesregierung am 7. August hat der Landesrat für Infrastrukturen und Mobilität Daniel Alfreider (Bildmitte) gemeinsam mit dem Generaldirektor der STA, Joachim Dejaco (rechts) und Ressortdirektor Martin Vallazza, bei einer Pressekonferenz das Jahresprogramm der STA präsentiert. (Foto: LPA/Fabio Brucculeri)

BOZEN (LPA). In ihrer Sitzung vom 7. August hat die Landesregierung das Jahresprogramm 2026 der Südtiroler Transportstrukturen AG (STA) auf Vorschlag von Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider genehmigt. Mit einem Gesamtbudget von 38,17 Millionen Euro setzt die STA ihre Tätigkeiten in den Bereichen Mobilitätsinfrastruktur, öffentlicher Verkehr, Digitalisierung und nachhaltige Mobilität fort. Über das Jahresprogramm stellt das Land Südtirol 10,49 Millionen Euro bereit, um die Qualität des öffentlichen Verkehrs weiter zu verbessern und wichtige Mobilitätsprojekte in Südtirol voranzutreiben.

Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt weiterhin auf der Vinschger Bahn. Für die Verwaltung und Instandhaltung der Infrastruktur sind rund 7,1 Millionen Euro vorgesehen. Die Betriebsführung der Bahnlinie ist der STA bis Ende 2030 übertragen. Nach den umfangreichen Investitionen der vergangenen Jahre stehen nun vor allem ein zuverlässiger Betrieb, die laufende Instandhaltung und die Weiterentwicklung der Infrastruktur im Mittelpunkt. Damit soll den Fahrgästen ein verlässliches Angebot gewährleistet werden. Dies betonten Mobilitätslandesrat Alfreider, STA-Generaldirektor Joachim Dejaco und Ressortdirektor Martin Vallazza bei einer Pressekonferenz nach der Sitzung der Landesregierung.

"Moderne Mobilität bedeutet nicht nur, neue Infrastruktur zu schaffen. Wir müssen auch dafür sorgen, dass bestehende Anlagen jeden Tag zuverlässig, sicher und effizient funktionieren. Mit dem Jahresprogramm der STA investieren wir in Servicequalität, Digitalisierung und konkrete Projekte, die den Alltag der Menschen im öffentlichen Verkehr verbessern", betont Landesrat Alfreider.

Schwerpunkte bilden die Weiterentwicklung der Mobilitätsinfrastruktur, die Umsetzung von Bahn- und Seilbahnprojekten, der Ausbau digitaler Mobilitätsdienste sowie Maßnahmen in den Bereichen Green Mobility, Verkehrssicherheit und Fahrgastinformation. Ziel ist es, den öffentlichen Verkehr noch effizienter, sicherer und benutzerfreundlicher zu gestalten.

Zusatzinformationen

Die wichtigsten Vorhaben 2026 und die steigende Nutzung des öffentlichen Verkehrs in Südtirol

BOZEN (LPA). Zu den wichtigsten Vorhaben im Jahr 2026 zählen die weiteren Arbeiten an der neuen Seilbahn Jenesien sowie die Begleitung zentraler Infrastrukturprojekte entlang des Bahnnetzes. Gleichzeitig entwickelt die STA digitale Angebote wie den Callbus und die Videoüberwachung an Südtirols Bahnhöfen weiter und stärkt Maßnahmen für mehr Sicherheit und Servicequalität im öffentlichen Verkehr.

Auch die aktuellen Nutzungszahlen unterstreichen den Erfolg des öffentlichen Verkehrs in Südtirol. Ende Juni 2026 waren bereits über 372.000 südtirolmobil-Abonnements registriert – ein Plus von mehr als 50 Prozent gegenüber 2021. Mehr als 50.000 davon entfallen auf die Fix-Abonnements, darunter Fix365 und Fix30. Die Zahlen zeigen, dass einfache und attraktive Angebote den öffentlichen Verkehr immer stärker im Alltag der Menschen verankern.

Mit dem Jahresprogramm 2026 setzt das Land seinen Weg zu einem modernen, zuverlässigen und bürgernahen öffentlichen Verkehr konsequent fort. Die STA bleibt dabei die zentrale technische und operative Partnerin für die Umsetzung der wichtigsten Mobilitätsprojekte in Südtirol.

red/kat