Piero-Siena-Preis geht an Torresagasti und Tamanini
Torresagasti und Tamanini sind die Preisträger des diesjährigen Piero-Siena-Preises.
Santiago Torresagasti (1. Preis) und Nadia Tamanini (2. Preis) sind die Preisträger des diesjährigen Piero-Siena-Preises, sie wurden gestern (26. Juli) Abend im Kulturzentrum Trevi in Bozen bei der Eröffnung der Ausstellung ihrer Werke vorgestellt. Die Landesabteilung für Italienische Kultur hat heuer zum zweiten Mal den Piero-Siena-Preis ausgeschrieben. Kuratorin ist Paola Tognon. Die Auszeichnung wurde 2022 erstmals vergeben und richtet sich an Künstlerinnen und Künstler, die in den vergangenen 25 Jahren im Bereich Bildende Kunst in Südtirol tätig waren und dabei vom Landesamt für Italienische Kultur gefördert worden sind. Träger des Preises sind das Madre - Museo d'Arte Contemporanea Donnaregina in Neapel und das Museion - Museum für moderne und zeitgenössische Kunst in Bozen.
Der Preis sei von großer Bedeutung für die Künstlerinnen und Künstler über die Grenzen Südtirols hinaus, unterstreicht der für die italienische Kultur zuständige Landesrat Marco Galateo und lobt den Namensgeber Piero Siena als "Persönlichkeit, die das kulturelle Leben Südtirols tiefgreifend geprägt hat. Mit seinem Charisma und seiner Entschlossenheit hat er so weitreichende Projekte wie das Museion, Bozens Museum für moderne und zeitgenössische Kunst, ins Leben gerufen und Bozen damit kulturell belebt."
Eine Jury, zusammengesetzt aus Museion-Kuratorin Frida Carazzato, Valentina Cramerotti von Cooperativa 19 in Bozen und der Kunsthistorikerin und Kunstkritikerin Paola Tognon, hatte eine Vorauswahl von zehn Künstlerinnen und Künstlern getroffen. Daraus haben die Direktorin der Fondazione Donnaregina per le Arti Contemporanee Eva Fabbris und der Direktor des Museion Bart van der Heide gemeinsam mit Kuratorin Tognon die beiden Preisträger ermittelt. Deren Werke werden nun bis Ende September im Kulturzentrum Trevi in der Kapuzinergasse in Bozen ausgestellt.
Der nach dem Maler, Autor, Kunsthistoriker und ersten Direktor des Museion Piero Siena (1912 – 2003) benannte Preis soll an eine Persönlichkeit erinnern, die das kulturelle Leben Südtirols nachhaltig geprägt hat, er war 1985 Mitbegründer des Museion in Bozen, der Platz vor dem Museion trägt seinen Namen.
an/mac
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- Nadia Tamanini wurde im Kulturzentrum Trevi in Bozen mit dem Piero-Siena-Preis ausgezeichnet. (Foto: LPA/Tiberio Sorvillo) » [IMG 1 MB]
- Santiago Torresagasti hat den Piero-Siena-Preis 2024 gewonnen. (Foto: LPA/Tiberio Sorvillo) » [IMG 946 kB]
- Landesrat Galateo überreicht Nadia Tamanini den Piero-Siena-Preis 2024. (Foto: LPA/Tiberio Sorvillo) » [IMG 1 MB]
- Landesrat Galateo überreicht Santiago Torresagasti den Piero-Siena-Preis 2024 (Foto: LPA/Tiberio Sorvillo) » [IMG 1 MB]
- Antonio Lampis (neben Landesrat Galateo) unterstrich, dass der Piero-Siena-Preis Kunstschaffenden in Südtirol neue Möglichkeiten eröffnen soll. (Foto: LPA/Tiberio Sorvillo) » [IMG 686 kB]
- Verleihung des Piero-Siena-Preises im Kulturzentrum Trevi in Bozen mit Landesrat Marco Galateo (stehend) (Foto: LPA/Tiberio Sorvillo) » [IMG 817 kB]





