Radmobilität: Verbindung zwischen Algund und Meran fertiggestellt

06.08.2026, 11:00

Neuer Abschnitt entlang der Alten Landstraße schließt rund einen Kilometer lange Lücke – Projekt von der Gemeinde Algund umgesetzt – 700.000 Euro aus dem EFRE-Fonds

Die neue Radverbindung entlang der Alten Landstraße in Algund: Der rund einen Kilometer lange Abschnitt vervollständigt die Alltagsverbindung nach Meran. Das Projekt wurde von der Gemeinde Algund umgesetzt und mit EFRE-Mitteln finanziert. (Foto: LPA/Ressort Infrastrukturen und Mobilität)
Die neue Radverbindung entlang der Alten Landstraße in Algund: Der rund einen Kilometer lange Abschnitt vervollständigt die Alltagsverbindung nach Meran. Das Projekt wurde von der Gemeinde Algund umgesetzt und mit EFRE-Mitteln finanziert. (Foto: LPA/Ressort Infrastrukturen und Mobilität)

ALGUND (LPA). Der neue Radverkehrsabschnitt entlang der Alten Landstraße in Algund ist in den vergangenen Tagen fertiggestellt worden. Die rund einen Kilometer lange Strecke schließt eine Lücke im bestehenden Radwegenetz und schafft eine durchgängige Verbindung zwischen Algund und Meran.

Die Verbindung ist im Südtiroler Fahrradmobilitätsplan als wichtige Route für den Alltagsverkehr vorgesehen. Die neue Infrastruktur richtet sich insbesondere an die vielen Menschen, die zwischen den beiden Gemeinden zur Arbeit, zur Schule oder für andere tägliche Erledigungen unterwegs sind. Gleichzeitig ist sie auch für Gäste eine attraktive Verbindung.

"Alltagsradmobilität funktioniert dann, wenn die Verbindungen durchgängig, gut erkennbar und auf die konkreten Bedürfnisse der Menschen ausgerichtet sind", unterstreicht der Landesrat für Infrastrukturen und Mobilität Daniel Alfreider. "Mit diesem Projekt wurde eine Lücke zwischen Algund und Meran geschlossen. Pendlerinnen und Pendler, Einheimische sowie Gäste erhalten damit eine gute Alternative zum Auto. Das Vorhaben zeigt zugleich, wie die Zusammenarbeit zwischen Land, Gemeinde und Europäischer Union zu konkreten Verbesserungen für die lokale Mobilität führen kann."

Bauherr des Projekts war die Gemeinde Algund. Die Finanzierung in Höhe von 700.000 Euro erfolgte über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für europäische Integration.

Das Projekt ist zudem eine konkrete Umsetzung eines Radfahrstreifens mit geteilter Fahrspur. Diese Lösung schafft innerhalb der Fahrbahn einen klar erkennbaren Bereich für den Radverkehr, wobei die Fahrspur in den vorgesehenen Fällen auch von anderen Fahrzeugen mitbenutzt werden kann. Die Gestaltung erfolgte auf Grundlage der ministeriellen Anwendungshinweise und im Einklang mit den Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung zu Radfahrstreifen.

Bürgermeisterin Alexandra Ganner betont: "Als Gemeinde war es uns wichtig, eine Verbindung zu schaffen, die vor allem im Alltag einen konkreten Nutzen bringt. Der neue Abschnitt macht es einfacher und sicherer, Meran mit dem Fahrrad zu erreichen, und stärkt eine wichtige Achse der lokalen Mobilität. Der Abschluss der Arbeiten zeigt, dass sich auch auf bestehenden Straßen konkrete und gut in das Umfeld integrierte Lösungen umsetzen lassen."

red