Sicherheitssysteme für Unternehmen: Landesregierung gibt grünes Licht
Land gewährt Beiträge für Sicherheitssysteme und für den Schutz von Unternehmen - Zusätzliche Anreize für die Installation von GPS-Ortungssystemen
BOZEN (LPA). Das Land unterstützt Unternehmen aus den Bereichen Handwerk, Industrie, Handel, Dienstleistungen und Tourismus auch weiterhin mit Beiträgen für die Installation von Überfall- und Einbruchsmeldeanlagen. Die Landesregierung hat sich in ihrer Sitzung vom 20. März auf Antrag von Landesrat Marco Galateo damit befasst. Erstmals gibt es auch für die Installation von GPS-Ortungssystemen und für die Beauftragung eines privaten Sicherheitsdienstes zur Erhöhung der Sicherheit und des Schutzes der Unternehmen einen Zuschuss.
"Durch die Verlängerung und Ergänzung dieser Beiträge erhalten Unternehmen eine konkrete Hilfestellung, um ihren Betrieb besser zu schützen", sagt Wirtschaftslandesrat Galateo. Bereits im Vorjahr sei es zu einem signifikanten Anstieg der entsprechenden Ansuchen gekommen: Von 59 Anträgen im Jahr 2024 sei die Zahl im Jahr 2025 auf 386 Anträge angestiegen. "Dies ist ein klares Zeichen für die Notwendigkeit und den Nutzen dieser Maßnahme. Unternehmen auch in diesem Bereich zu unterstützen, ist eine wichtige Präventionsmaßnahme", sagt der Landesrat.
Unternehmen können im Zeitraum 2026-2028 den Antrag für maximal drei operative und ordnungsgemäß eingetragene Betriebssitze in Südtirol einreichen. Förderfähig sind Vorhaben mit einem zulässigen Mindestbetrag von 1000 Euro und einem Höchstbetrag von 14.000 Euro pro Betriebssitz. Der Zuschuss kann bis zu maximal 50 Prozent der zulässigen Ausgabe betragen, maximal 7000 Euro.
Von der Maßnahme überzeugt ist auch Sicherheitslandesrätin Ulli Mair: "Diese Maßnahmen unterstreicht die Zielsetzung der Landesregierung, Unternehmer und ihre Angestellten mit den bestehenden Sicherheitsproblemen nicht alleine zu lassen. Wir wollen den Unternehmen auch in den nächsten Jahren wirksame Werkzeuge zur Prävention, zum Schutz und zur Vorbeugung gegen Kleinkriminalität und Gewalt an die Hand geben." Die seit Einführung der Beiträge im November 2024 große Nachfrage bestätige die Notwendigkeit dieses Instruments: "Es ist gut und sinnvoll, dass die Maßnahme nicht nur verlängert, sondern auch um zusätzliche, praxistaugliche Sicherheitsangebote ergänzt und weiterentwickelt wurde", sagt Mair.
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