Südtiroler Mobilitätspreis feiert 10-jähriges Jubiläum
Auszeichnung von acht Projekten für innovative Ideen und vielfältige Formen nachhaltiger Mobilität in Südtirol – seit zehn Jahren werden Projekte von Fachjury prämiert
BOZEN (LPA). Acht Projekte sind im Rahmen der Jubiläumsausgabe des Südtiroler Mobilitätspreises 2026 von einer Fachjury ausgezeichnet worden. Die prämierten Initiativen reichen von sicheren Schulwegen und der Förderung des Fuß- und Radverkehrs über kommunale Mobilitätsmaßnahmen bis hin zu betrieblichen Mobilitätskonzepten, digitalen Anwendungen und innovativen Logistiklösungen.
"Seit zehn Jahren zeichnet das Land Südtirol mit dem Südtiroler Mobilitätspreis Menschen, Unternehmen, Gemeinden, Organisationen und Vereine aus, die nicht nur über die Mobilität der Zukunft sprechen, sondern sie bereits heute gestalten", betont Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider. Die prämierten Projekte zeigten, wie vielfältig nachhaltige Mobilität sein könne: von sicheren Schulwegen und attraktiven Fuß- und Radverbindungen über betriebliche Mobilitätsmaßnahmen bis hin zu innovativen Logistiklösungen und neuen Angeboten im öffentlichen Verkehr.
Die diesjährigen Einreichungen verdeutlichten erneut die große Bandbreite an Ideen und Initiativen im Land. Die Projekte greifen unterschiedliche Mobilitätsbedürfnisse auf und zeigen praxisnahe Lösungen für den Alltag von Bürgerinnen und Bürgern, Beschäftigten, Schülerinnen und Schülern sowie Gästen.
"Die eingereichten Projekte zeigen, dass nachhaltige Mobilität nicht nur eine Frage großer Infrastrukturprojekte ist, sondern vor allem dort entsteht, wo Menschen neue Wege gehen und konkrete Lösungen für ihren Alltag entwickeln", sagt Jurymitglied Harald Reiterer.
Nach Einschätzung der Jury überzeugten insbesondere Projekte mit klar erkennbarer Wirkung, hohem Vorbildcharakter und guter Übertragbarkeit auf andere Schulen, Gemeinden oder Unternehmen. Positiv hervorgehoben wurden zudem digitale Entwicklungen sowie Ansätze, die nachhaltige Mobilität langfristig im Alltag verankern und nicht auf Einzelmaßnahmen beschränkt bleiben.
Die ausgezeichneten Projekte stehen stellvertretend für das Engagement zahlreicher Akteurinnen und Akteure in Südtirol. Sie zeigen, dass die Weiterentwicklung der Mobilität durch unterschiedliche Ansätze vorangetrieben wird, von lokalen Initiativen über betriebliche Konzepte bis hin zu digitalen und infrastrukturellen Lösungen. Der Südtiroler Mobilitätspreis macht diese Beispiele sichtbar, fördert den Erfahrungsaustausch und gibt Impulse für weitere Projekte im Land.
Zusatzinformationen
Die Gewinnerinnen und Gewinner des Südtiroler Mobilitätspreis 2026
Kategorie Schulen und Vereine
Platzierung: 1. Platz
- Gewinner: Sprachen- und Realgymnasium Bruneck "Nikolaus Cusanus"
- Projekttitel: VelObserver für Schulen – Gemeinsam zur sicheren Radschulwegkarte
Platzierung: 2. Platz
- Name Gewinner: Mittelschule "Mariengarten", St. Pauls
- Projekttitel: Die 200 m-Challenge
Kategorie Gemeinden und Bezirksgemeinschaften
Platzierung: 1. Platz
- Gewinner: Gemeinde St. Ulrich
- Projekttitel: Aufwertung der Kirchsteige und Fußwege in St. Ulrich
Platzierung: 2. Platz
- Gewinner: Gemeinde Tirol
- Projekttitel: Abbau von architektonischen Barrieren und Einrichtung eines Mobilitätsknotenpunkts
Kategorie Unternehmen
Platzierung: 1. Platz
- Name Gewinner: Iprona Lana SpA
- Projekttitel: Iprona GoGreen
Platzierung: 2. Platz
- Name Gewinner: Hoteliers- und Gastwirteverband (HGV)
- Projekttitel: Maßnahmenpaket für eine sanftere Mobilität im HGV 2026
Sonderpreis/Jurypreis
- Gewinner: SLON GmbH
- Projekttitel: SLON - Kooperationslogistik. Smart.
- Gewinner: Tourismusverein Olang
- Projektitel: Callbus: ohne Plan aber nicht planlos
red/kat
